Soll Ihr PC-Speicher aktualisiert werden? So stehen Solidigm 670p Laufwerke im Vergleich zur Konkurrenz da

Whitepaper: Arbeitsspeicher und Datenspeicher – NAND-Solid-State-Laufwerke

Benchmark-Tests haben gezeigt, dass das Solidigm 670p bei realen Workloads sehr gut dasteht.

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Es besteht kein Zweifel, dass moderne Solid-State-Datenträger (SSDs) mehr Leistung und Zuverlässigkeit bieten als herkömmliche Festplattenlaufwerke (HDDs). SSDs bieten einen erheblichen Leistungsvorteil und haben sich mit der zunehmenden Reife der Technologie immer mehr durchgesetzt. Diese Ausgereiftheit hat zu zahlreichen konkurrierenden SSD-Produkten, Preisbereichen und Leistungswerten geführt, was die Wahl der richtigen Balance von Preis und Leistung erschweren kann.

Solidigm hat NAND-Arbeits- und Datenspeichertechnologie von Intel erworben und stellt jetzt das Solidigm 670p Laufwerk her. ¹ In jüngsten Vergleichstests von Produkten konkurrierender SSD- und HDD-Hersteller hat Solidigm festgestellt, dass das Solidigm 670p bei Kapazitäten bis 2 TB ein überzeugend ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweist.

NAND-Technologie erhöht die SSD-Dichte und -Belastbarkeit und senkt gleichzeitig die Kosten.

Da es sich um rein elektronische Geräte ohne bewegliche Teile handelt, haben SSDs eine nachweislich höhere Lebensdauer als HDDs. HDDs verwenden physisch rotierende Festplatten und bewegliche Lese-/Schreibköpfe, die sich im Laufe der Zeit abnutzen und dann versagen. Ganz gleich, ob die HDD Daten schreibt oder liest, treten bei Abnutzung der beweglichen Teile Datenfehler auf. Am Ende werden die Festplatten unbrauchbar.

HDDs können auch durch Vibration oder Fall beschädigt werden. Wenn z. B. ein Laptop mit einer HDD fallen gelassen wird, können sich Festplatte wie Schreib-/Leseköpfe verziehen, oder die Schreib-/Leseköpfe schlagen auf sich drehende Scheiben auf und beschädigen diese bzw. die darauf gespeicherten Daten.

SSDs sind derartigen physischen Einschränkungen von Festplatten nicht unterworfen, da sie keine beweglichen Teile enthalten. Im vorherigen Beispiel eines fallen gelassenen Laptop-Computers würde das SSD-Laufwerk wahrscheinlich keinen Schaden davontragen, da es keine sich drehenden Platten oder Festplattenköpfe enthält, die beschädigt werden könnten.

So speichert der NAND-Flash-Speicher Daten

SSDs haben eine lange Entwicklungsgeschichte, die bis in die 1970er Jahre zurückreicht, wobei die jüngsten Fortschritte sich auf NAND-Flash-Speicher konzentrierten. Wie herkömmliche HDDs auch ist NAND-Flash-Speicher eine nichtflüchtige Speichertechnik, bei der die Daten auch dann erhalten bleiben, wenn die Stromversorgung des Geräts bzw. Moduls unterbrochen wird. NAND-Flash-Speicher wird in Speichereinheiten unterteilt, die Zellen genannt werden. Bei frühen NAND-basierten SSDs wurde Single-Level Cell Flash-Speicher verwendet (SLC-Technik). Diese Art von NAND enthält ein Bit pro Zelle und zeichnet sich durch schnelle Lese-/Schreibleistung und hohe Zuverlässigkeit aus. Für SSDs mit höherer Kapazität wurde schließlich die MLC-Technik (Multi-Level Cell Flash-Speicher) eingeführt, die die Speicherkapazität auf zwei Bit pro Zelle verdoppelte. MLC-Flash-Speicher wurde in den späten 1990ern und frühen Nullerjahren erstmals vorgestellt. Die Hersteller verbesserten ihre Prozesse, um mehrere Zellen zu stapeln und so deren Dichte und damit die Kapazität zu erhöhen. Zudem erweiterten die Hersteller die Kapazität der NAND-Flash-Speicher durch Vergrößerung der Datenmenge, die eine einzelne Zelle aufnehmen kann. Die SSDs von heute basieren häufig auf Triple-Level Cell Flash-Speicher (TLC), den die Hersteller seit den frühen 2010er Jahren liefern. TLC-Flash-Speicher kann drei Bit pro Zelle speichern. Der neuere Quad-Level Cell Flash-Speicher (QLC) erhöht die Speicherkapazität auf vier Bit pro Zelle und speichert damit 33 % mehr Bit pro Zelle als TLC NAND. Der Vorteil dieser Flash-Speicher-Verbesserungen ist, dass die erhöhte Speicherdichte die Kapazität der SSD als Ganzes vergrößert, während gleichzeitig die Kosten pro Gigabyte reduziert werden. 

Gleichgewicht von Leistung und Belastbarkeit

Im Vergleich zu SLC hat NAND-Technik mit mehr Bits pro Zelle abweichende Performance-Eigenschaften. Mit steigender Anzahl der Bits pro Zelle dauert es auch länger, Daten in eine Zelle zu schreiben. SSDs, die mit TLC NAND Flash-Speicher konfiguriert sind, schreiben drei Bit Daten in jede Zelle, wogegen bei SSDs mit QLC NAND vier Bit in eine Zelle geschrieben werden müssen. Da TLC weniger Bits in jede Zelle schreiben muss, geht es generell schneller, Daten auf TLC NAND als auf QLC NAND zu schreiben. Mit der Zeit degradieren die Speicherzellen von SSDs, da sie nur eine begrenzte Anzahl von Program/Erase-Zyklen (P/E) bieten. Ein P/E-Zyklus tritt ein, wenn Daten in eine Zelle geschrieben werden. Jede Zelle verliert mit dem Erreichen ihres Grenzwerts für P/E-Zyklen ihre Fähigkeit, eine elektrische Ladung zu halten, was letztlich dazu führt, dass die Zelle unbrauchbar wird. Zudem bedeuten mehr Bits pro Zelle auch mehr Schreibvorgänge pro Zelle. Die Grenzwerte für die P/E-Zyklen liegen bei SLC und MLC höher als bei TLC und QLC. Auf QLC NAND basierende SSDs helfen die Zelldegradation zu verringern, indem sie die Abnutzung durch P/E-Zyklen auf eine größere Zahl von Zellen verteilen. SSDs mit QLC NAND können Verschleiß dank ihrer erhöhten Speicherkapazität über eine größere Anzahl von Zellen streuen. Und während P/E-Zyklen eine Abnutzung der Zellen verursachen, gilt dies nicht für Lesezyklen. Daten können aus jeder Zelle gelesen werden, ohne sie zu degradieren, weshalb auf QLC NAND basierende SSDs sich perfekt für gemischte reale Workloads eignen. 

Solidigm 670p-Laufwerke: Überzeugende Werte für die meisten realen Workloads

Solidigm 670p-Laufwerke verwenden Intel QLC 3D-NAND-Technologie mit 144 Schichten, die hohe Speicherdichte und Leistung für reale Computing-Umgebungen bietet. Solidigm 670p SSDs sind erhältlich mit Kapazitäten von 512 GB, 1 TB und 2 TB im single-side Formfaktor M.2 2280 für PCIe 3.0 x4 mit NVM-Express-Schnittstelle (NVMe). Dieser Formfaktor und diese Schnittstelle wurden bisher weitläufig von Herstellern in den meisten Mobil- und Desktop-Plattformen eingesetzt, was für die Kompatibilität von Solidigm 670p SSDs mit einem breiten Spektrum von Geräten spricht. Solidigm 670p SSDs bieten einen hohen Grad an Schreibbelastbarkeit und sind für Zuverlässigkeit in Umgebungen mit gemischten Workloads ausgelegt. Gemessen in geschriebenen Terabyte (TBW) pro 512 GB misst die Schreibbelastbarkeit, wie viele Terabyte im Laufe der prognostizierten Lebensdauer pro 512 GB auf eine SSD geschrieben werden können. So hat beispielsweise das 512 GB Solidigm 670p einen TBW-Wert von 185, d. h. 185 TB können im Laufe seiner Lebensdauer auf das Laufwerk geschrieben werden. Das wären mehr als 100 GB an geschriebenen Daten pro Tag im Laufe der Fünf-Jahres-Garantielaufzeit für das Laufwerk und übersteigt somit deutlich die Datenmenge, die die meisten Benutzer in typischen Homeoffice- oder Büroumgebungen schreiben würden. Auch steigen die TBW mit steigender Laufwerkskapazität. Die 1 TB Solidigm 670p hat einen TBW-Wert von 370, die 2 TB Solidigm 670p einen TBW-Wert von 740.

 

Dynamisches SLC-Cache-Speichern verbessert die Leistung

QLC-Flash-Speicher unterscheidet sich von SLC-Flash-Speicher darin, dass in eine QLC-Flash-Speicherzelle viermal so viele Daten wie in eine SLC-Flash-Speicherzelle geschrieben werden. Das Schreiben von mehr Daten in jede Zelle braucht mehr Zeit, weshalb der SLC-Flash-Speicher schneller als QLC ist. Solidigm 670p SSDs nutzen QLC-Flash-Speicher in einem SLC-artigen dynamischen Cache, was die Leistung steigert. Dieser Speicher imitiert einen SLC-Flash-Speicher insofern, als in jeder QLC-Zelle statt vier Bit nur ein Bit abgespeichert wird, was die Performance steigert und Endnutzern ein besseres, responsiveres Arbeitserlebnis bietet. Jede SSD enthält zusätzlich zu dem dynamischen SLC-Cache einen statischen Anteil SLC-Cache, wie in Tabelle 1 dargestellt. Ein neuer Datenträger enthält die volle Cache-Größe, während ein nahezu voller Datenträger nie über weniger als die Größe des statischen Caches verfügt.  Der verbesserte dynamische SLC-Cache unterscheidet sich vom statischen SLC-Cache darin, dass die Größe des für den dynamischen Cache-Speicher vorgesehenen Speichers variabel ist. Werden mehr Daten auf die SSD geschrieben, kann sich die Speicherzuweisung für den dynamischen Cache anpassen, um die zusätzlichen Daten aufzunehmen. Der dynamische Cache kann sich anschließend wieder auf seine ursprüngliche Größe einstellen, wenn Daten gelöscht werden.

[Tabelle 1: Feste und dynamische SLC-Cache-Größen für Solidigm 670p SSDs mit 512 GB, 1 TB und 2 TB Kapazität]

Die Kombination von besserem Caching und erhöhter QLC-Leistung führt zu höherer sequenzieller Lese- und Schreibleistung im Vergleich zu den Intel 660p SSDs aus der vorherigen Generation. Die Solidigm 670p bietet eine Lesebandbreite von bis zu 3500 Megabyte pro Sekunde (MB/s), im Vergleich zu 1800 MB/s bei der Intel 660p SSD, während die Bandbreite für Schreiben auf 2700 MB/s steigt, gegenüber 1800 MB/s. ²

[Abbildung 2. Solidigm 670p Lese- und Schreibleistung im Vergleich zu Intel 660p SSDs²]

Auf Mainstream-Workloads abgestimmt

Solidigm 670p Laufwerke sind auf niedrige Queue-Depth (QD) abgestimmt, weshalb sie sich besonders gut für Mainstream-Workloads von Verbrauchern wie Gaming und Produktivität eignen. QD bezeichnet die Anzahl der noch wartenden Datenspeicherzugriffe, die ein Workload generiert. Wenn eine Anwendung oder ein Betriebssystem Daten lesen oder schreiben muss, gibt die SSD die gewünschten Daten an die Anwendung oder das Betriebssystem zurück oder schreibt die Daten in den Arbeitsspeicher.

Die meisten Mainstream-Anwendungen generieren im Allgemeinen niedrige QDs von vier oder darunter. Darüber hinaus generieren die meisten realen Workloads in erster Linie wahlfreie Lesevorgänge, d. h. Anwendungen lesen Daten häufiger von einer SSD als sie Daten schreiben. Solidigm 670p-Laufwerke sind auf diese üblichen PC-Einsatzbereiche abgestimmt, in denen niedrige QD-Werte mit wahlfreien Leseoperationen auftreten, aus denen sich die meisten Workloads einer SSD zusammensetzen.

Leistungstests

Solidigm führte kürzlich einen Leistungsvergleich zwischen mehreren preisgünstigen SSDs und einem Festplattenlaufwerk für Laptops im Verbrauchersegment durch. Die SSDs verwenden verschiedene NAND-Technologien wie QLC und TLC, während es sich bei der HDD um ein Standardlaufwerk mit 7200 Umdrehungen pro Minute (U/min) handelt. Für den Performancetest wurden branchenübliche Benchmark-Tools und -Methodiken eingesetzt.

Testkonfigurationen und Methodiken

Solidigm Ingenieure führten eine Reihe von Benchmark-Tests durch, um verschiedene Arten von gängigen Workloads zu simulieren, darunter PCMark 10 Version 2.1.2523.64, CrystalDiskMark 8, Final Fantasy XIV: Endwalker Benchmark und BAPCo MobileMark 2018 Version 1.0.2.46. Die Techniker ermittelten auch die Ladezeiten von Anwendungen und Dateien führender Büro-Produktiv-Software und Medien-Tools, darunter Adobe Photoshop, Adobe Lightroom, Adobe Premiere Pro, Microsoft Word für Microsoft 365, Microsoft Excel für Microsoft 365 und Microsoft PowerPoint für Microsoft 365. Abschließend führten die Solidigm-Techniker einen Akkulaufzeit-Test durch.

[Tabelle 2. Im Solidigm Performance-Benchmark verwendete Laufwerke]

Die SSDs wurden mit zwei Laptops getestet, beide mit der folgenden Konfiguration:

• System: ASUS Vivobook

• Prozessor: Intel® Core™ i7-1065G7 Prozessor

• Arbeitsspeicher: 8 GB

• Grafik: Intel HD-Grafik 6000

 Betriebssystem: Windows 11, Build 22000.194, mit den neuesten Updates

Ein Laptop wurde für die Performance Benchmark-Tests verwendet und der andere für die Tests der Startdauer von Anwendungen und der Akkulaufzeit.

Jeder Benchmark-Test, mit Ausnahme der Akkuleistungs- und Akkulaufzeittests, wurde dreifach durchgeführt. Aus den Ergebnissen wurden der Median- und der Mittelwert errechnet, um für jedes Ergebnis eine ±5-Prozent-Abweichung zu ermitteln. Das Endergebnis ist der Medianwert aller drei Benchmark-Ergebnisse.

Bevor die Solidigm-Techniker die Benchmark-Tests durchführten, setzten sie zur Kalibrierung der Laptops Iometer, Cinebench R20 (Einzel- und Multi-Thread) und Cinebench R23 (Einzel- und Multi-Thread) ein.

Benchmark-Testergebnisse

In den folgenden Abschnitten werden die Leistungsergebnisse der einzelnen Benchmark-Tests, der Anwendungsstartzeiten- und Ladezeitentests und der Akkutests besprochen.

PC-Mark 10-Leistungsbenchmark

PCMark 10 bietet eine vollständige Suite von Benchmarkstests, die sich mit verschiedenen PC-Systemkomponenten befassen. Um die Leistung der Laufwerke zu testen, führten Solidigm Ingenieure zwei PCMark Storage Benchmarks aus: das PCMark Quick System Drive Benchmark und das PCMark Full System Drive Benchmark. Diese Benchmarks verwenden in der Praxis vorkommende Abläufe bei gängigen Anwendungen und Aufgaben.

Das PCMark Quick System Drive Benchmark ist dem PCMark Full System Drive Benchmark ähnlich, aber es ist ein kürzerer Test mit einem kleineren Satz realer Traces. Die Benchmark konzentriert sich auf Dateikopieroperationen unterschiedlicher Dateitypen in Microsoft Excel, Adobe Illustrator und Adobe Photoshop. Ähnlich wie das PCMark Full System Drive Benchmark gibt das PCMark Quick System Drive Benchmark einen Wert aus, der aus der Bandbreite und den durchschnittlichen Zugriffszeitwerten berechnet wird. ³

[Abbildung 3. PCMark 10 Quick System Drive Benchmark-Ergebnisse]

Der Benchmark PCMark Quick System Drive ist dem PCMark Full System Drive ähnlich, ist aber ein kürzerer Test mit einem kleineren Satz praxisüblicher Abläufe. Die Benchmark konzentriert sich auf Dateikopieroperationen unterschiedlicher Dateitypen in Microsoft Excel, Adobe Illustrator und Adobe Photoshop. Wie der Benchmark PCMark Full System Drive erzeugt auch PCMark Quick System Drive einen Wert, der aus der Bandbreite und den durchschnittlichen Zugriffszeiten berechnet wird. ³

[Abbildung 4. PCMark 10 Full System Drive Benchmark-Ergebnisse]

Die Ergebnisse des Benchmarks PCMark Quick System Drive zeigen, dass die Solidigm 670p alle anderen getesteten SSDs und das HD-Laufwerk übertroffen hat. Die Solidigm 670p schnitt um 76 % besser ab als die Western Digital WD_Black SN750 SE SSD, 3 % besser als die Samsung 980 SSD und 231 % besser als die Crucial MX500 SSD. Die Solidigm 670p konnte das HDD-Laufwerk Seagate BarraCuda mit 1715 % besseren Werten weit hinter sich lassen.  Der Benchmark-Test PCMark Full System Drive bietet das breiteste Spektrum an praxisorientierten Abläufen, um die SSD- und HDD-Leistung umfassend bewerten zu können. Dieser Benchmark soll die Leistung mit den gängigsten SATA- und PCIe-Schnittstellen messen. Er umfasst 23 Abläufe üblicher Anwendungen und Aufgaben, z. B. das Booten von Windows, das Kopieren diverser Dateitypen und die Verwendung verschiedener Anwendungen von Adobe und Microsoft Office. Der Benchmark gibt einen Wert aus, der aus der Bandbreite und den durchschnittlichen Zugriffszeiten berechnet wird. ⁴

CrystalDiskMark 8 Leistungsbenchmark

[Abbildung 5. CrystalDiskMark 8 SEQ1M Q1T1-Benchmark-Ergebnisse] 

Die Solidigm 670p hat alle anderen Laufwerke in den CrystalDiskMark-Benchmarks deutlich übertroffen. Beim SEQ1M Q1T1 MB/s-Test erzielte Solidigm 670p folgende Leistung:

  • 47 Prozent schneller als die Western Digital SSD
  • 64 Prozent schneller als das Samsung SSD
  • 550 % schneller als die Crucial SSD 

Darüber hinaus war die Solidigm 670p um 1.369 Prozent schneller als die Festplatte von Seagate HDD.

[Abbildung 6. CrystalDiskMark RND4K-Benchmark-Ergebnisse]

Bei den MB/s- und IOPS-Tests des RND4K Q1T1 erzielte Solidigm 670p mit 82 MB/s und 20.032 IOPS folgende Leistung:

  • 52 Prozent schneller als die Western Digital SSD
  • 24 Prozent schneller als die Samsung SSD
  • 161 Prozent schneller als die Crucial SSD 
  • 3,583 Prozent schneller als die Seagate HDD
Bei den RND4K Benchmarktests zur durchschnittlichen Latenz erzielte das Solidigm 670p diese Ergebnisse:
  • 34 Prozent geringere Latenz als die Western Digital SSD
  • 19 Prozent geringere Latenz als die Samsung SSD
  • 61 Prozent geringere Latenz als die Crucial SSD
  • 99 Prozent niedrigere Latenz als die Seagate HDD

Final Fantasy XIV: Offizielles Leistungsbenchmark für Endwalker

Der offizielle Final Fantasy XIV: Endwalker-Benchmark soll erfassen, wie gut Final Fantasy XIV: Endwalker auf einem Computer läuft, aber es ist auch für die Bestimmung und den Vergleich der Gesamtsystemleistung nützlich. Die Software verwendet Karten und spielbare Figuren aus dem Spiel, um einen Leistungswert für den PC und die durchschnittliche Frame-Rate zu ermitteln. Bei diesem Benchmark maßen die Solidigm-Techniker auch, wie schnell die Anwendung geladen werden konnte.

[Abbildung 7. Offizielle Benchmark-Ergebnisse für Final Fantasy XIV: Endwalker]

Die Solidigm 670p konnte den Benchmark zwischen 1,1 % bis fast 18 % schneller laden als die anderen SSDs und 112 % schneller als das HDD-Laufwerk. Im Gesamtergebnis verhalf die Solidigm 670p dem ASUS Vivobook zu 4 % bis fast 5 % höherer Leistung gegenüber den Konfigurationen mit der Samsung SSD oder der Seagate HDD.

BAPCo MobileMark 2018 Leistungs- und Akkulaufzeit-Benchmark

MobileMark 2018 wurde entwickelt, um die Leistung und Akkulaufzeit von Mobilgeräten zu messen. Die Software bietet Benchmark-Tests für mehrere Szenarien, darunter Produktivität, Kreativität, Surfen im Internet und Akkulaufzeit:

  • Das Produktivitätsszenario simuliert den Gebrauch von Produktivitätsanwendungen wie Textverarbeitung, Datenmanipulation in Tabellen, das Verfassen und die Verwaltung von E-Mail, Softwareentwicklung, die Bearbeitung von Präsentationen, Anwendungsinstallation und Dateiarchivierung.
  • Das Kreativitätsszenario modelliert die digitale Fotoaufzeichnung, -bearbeitung, -katalogisierung mit künstlicher Intelligenz (KI) und die digitale Videobearbeitung.
  • Das Web-Browsing-Szenario simuliert das Laden und den Wechsel zwischen Webseiten und die lokale Wiedergabe von Videos im Vollbildmodus.
  • Sobald MobileMark 2018 seine Tests abgeschlossen hat, gibt die Software eine Bewertung der Akkulaufzeit aus, Bewertungen individueller Szenarien und eine Einstufung der Gesamtleistung:
  • MobileMark 2018 berechnet die Akkulaufzeit durch Messung der Akkulaufzeit in Minuten von einem voll geladenen Zustand in einen vollständig entladenen Zustand.
  • Für jedes der drei Szenarien nimmt MobileMark die Reaktionszeitsumme der Szenarioaufgaben auf dem Testsystem und vergleicht sie mit denselben Daten aus dem MobileMark 2018-Kalibrierungssystem.⁶ Die Summe aus dem Kalibrierungssystem wird durch die Summe aus dividiert Testsystem und dann mit 1.000 multipliziert. Das Ergebnis wird dann auf die nächste ganze Zahl gerundet.
  • MobileMark verwendet dann die Szenariobewertungen, um die Leistungsqualifikationsbewertung zu berechnen, die das geometrische Mittel aller Szenariobewertungen ist, gerundet auf die nächste Ganzzahl.

Abbildung 8. MobileMark 2018 Leistungsqualifikation, Produktivitäts- und Kreativitätsbewertungen]

Die Ergebnisse zeigen die gute Gesamtleistung der Solidigm 670p im Vergleich zu den anderen SSDs sowie die deutlich bessere Leistung im Vergleich zum HDD-Laufwerk. Die Solidigm 670p brachte die Leistungsqualifizierung des ASUS Vivobook an eine Spitzenposition der Gruppe, mit nur 3 % Differenz zur Bewertung der Western Digital SSD. Bei der Bewertung des Szenarios Kreativität erzielte die Solidigm SSD eine vergleichbare Leistung wie die Crucial SSD und konnte die anderen SSDs und das HDD-Laufwerk um 0,14 % bzw. 14 % leicht übertreffen.

Abbildung 9. MobileMark 2018 Web-Browsing- und Akkulaufzeitbewertungen]

Anwendungsstart- und Dateiladezeiten

Solidigm Ingenieure haben die erforderliche Zeit gemessen, um beliebte Produktivitätsanwendungen zu starten und Beispieldateien zu laden. Der Prozess umfasste den Rechtsklick auf eine Beispieldatei in der jeweiligen Anwendung und Auswahl des Menüelements „Öffnen“. Zu den Anwendungen zählten Adobe Photoshop, Adobe Lightroom, Adobe Premiere Pro, Word für Microsoft 365, Excel für 365 und PowerPoint für Microsoft 365.

[Abbildung 10. Testergebnisse für Starten und Dateien laden bei Adobe Photoshop, Adobe Lightroom und Adobe Premier Pro]

Die Solidigm 670p übertraf fast alle anderen SSDs sowie das HDD-Laufwerk beim Laden der Adobe-Anwendungen und Beispieldateien. Bei Adobe Photoshop übertraf die Solidigm 670p alle SSDs um 4 % bis 15 % und das HDD-Laufwerk um 238 %. Bei Adobe Lightroom erbrachte die Solidigm 670p die gleiche Leistung wie andere SSDs, übertraf das Festplattenlaufwerk aber um 71 %. Bei Adobe Premiere Pro lag die Solidigm 670p gleichauf mit den anderen SSDs, während sie das HDD-Laufwerk um 274 % übertraf.

[Abbildung 11. Anwendungsstart- und Dateiladezeiten für Microsoft Word für Microsoft 365, Microsoft Excel für Microsoft 365 und Microsoft PowerPoint für Microsoft 365]

Die Solidigm 670p schnitt im Vergleich zu den anderen SSDs gut ab und übertraf beim Laden von Microsoft Office 365 durchgängig die HDD Anwendungen und Beispieldateien. Bei Word für Microsoft 365 übertraf die Solidigm 670p die Crucial SSD um 23 % und die Seagate-Festplatte um 321 %. Bei Excel für Microsoft 365 erzielte die Solidigm 670p die Leistung der Western Digital SSD, übertraf die Crucial SSD um 10 % und das Seagate HDD-Laufwerk um 472 %. Bei PowerPoint für Microsoft 365 war die Solidigm 670p um 12 % bis 45 % besser als alle anderen SSDs und um 534 % besser als das Seagate HDD-Laufwerk.  Für den Akku-Entladungstest starteten die Techniker von Solidigm die Wiedergabe einer High-Definition-Videodatei und ermittelten die Zeit in Minuten, bis die Akkukapazität erschöpft war und sich der Laptop abschaltete. Der Test zeigte, dass der Betrieb mit der Solidigm 670p im Vergleich zur Western Digital SSD und zur Seagate-Festplatte um fast 100 Minuten verlängert und eine ähnliche Akkulaufzeit wie mit den SSDs von Samsung und Crucial erreicht wurde.

[Abbildung 12: Ergebnisse des Akku-Entladungstests]

Das Solidigm 670p bietet Zuverlässigkeit, reale Leistung und eine Wertsteigerung

Die Solidigm 670p nutzt Intel QLC 3D NAND, um für typische private wie geschäftliche Workloads Zuverlässigkeit, Leistung und Wertsteigerung zu bieten.

Im Vergleich zu früheren NAND-Flash-Speicherarten bietet QLC 3D NAND Verbesserungen bei der Dichte und den Kosten, was pro GB einen besseren Preis ergibt als bei SLC- oder TLC-Laufwerken. Mit der Solidigm 670p erhalten Benutzer SLC-ähnliche Geschwindigkeiten und Leistungsverbesserungen durch den innovativen statischen und dynamischen SLC-Cache. Die Solidigm 670p ist dazu sehr zuverlässig und bietet eine hohe reale Belastbarkeit, wie etwa die Fähigkeit, über die gesamte Lebensdauer täglich mehr als 100 Gigabyte zu schreiben – mehr als genug selbst für die anspruchsvollsten Nutzer. Solidigm-Ingenieure zeigten, dass die Solidigm 670p in realen Benchmarks bei gemischten Workloads eine solide Leistung erbringt und konkurrierende SSDs in den Leistungswerten häufig übertrifft. Zudem schnitt die Solidigm 670p in jedem einzelnen Benchmark besser ab als das HDD-Laufwerk, ein Beweis dafür, dass die Investition in SSD-Technologie die Produktivität steigern kann, indem die Reaktionszeit der Anwendungen verkürzt wird.

Weitere Informationen finden Sie unter intel.com/content/www/us/en/products/details/memory-storage/consumer-ssds/6-series.html.

¹ Solidigm™ behält für diese SSD derzeit das Intel Produkt-Branding bei.

² Intel. „Spezifikation der Produktreihen Intel® Solid State Drive 660p und 670p.“ http://ark.intel.com/content/www/us/en/ark/products/series/213704/intel-ssd-6-series.html. ³ eine ausführliche Diskussion der praxisbezogenen Nachzeichnungen und des Bewertungsmechanismus des Benchmarks PCMark Quick System Drive finden Sie unter https://support.benchmarks.ul.com/en/support/solutions/articles/44002171471-quick-system-drive-benchmark. ⁴ Eine ausführliche Diskussion der praxisbezogenen Nachzeichnungen und des Bewertungsmechanismus des Benchmarks PCMark Quick System Drive finden Sie unter https://support.benchmarks.ul.com/en/support/solutions/articles/44002171465-full-system-drive-benchmark. 5 die NewCo-Techniker verwendeten das CrystalDiskMark-Profil „Real World Performance“ und führten für alle Datenträger die Tests „Read [+Mix]“ mit den Standardeinstellungen durch sowie mit der Einstellung „NVMe SSD“ für NVMe-SSDs. 6 Das Kalibrierungssystem MobileMark 2018 ist ein Lenovo ThinkPad T480s mit einem Intel Core i5-8250U Prozessor (vier Kerne, acht Threads, 6 MB Cache und 1,60 bis 3,40 GHz), 14,0 Zoll und 1920 x 1080 IPS Anti-Glare-Display mit 250 cd/m²; 8 GB Arbeitsspeicher (DDR4/2400 MHz, Single Channel, 1 x 8 GB), integrierte Intel UHD-Grafik 620, Windows 10 Pro x64 Version 1803, 256 GB SSD (Samsung, M.2, NVMe), 3-zelliger Li-Ionen-Akku mit 57 Wh, Intel Dual Band 8265 Wireless AC (2 x 2) und Bluetooth 4.1 mit Intel vPro® Technik. Das System hat ein frisch installiertes Betriebssystem.

7   Eine ausführliche Diskussion der Methodik und Ergebnisse von BAPCo MobileMark 2018 finden Sie unter https://bapco.com/wp-content/uploads/2019/10/MobileMark_2018_White_Paper_v1.1.pdf.

8 Für Adobe Photoshop waren die Bespieldateien die basics_fundamentals Übungsdateien, die 22,4 MB groß sind. Für Adobe Lightroom war die Beispieldatei get-started-lightroom-cc mit einer Größe von 12,3 MB. Für Adobe Premiere Pro wurde das Beispielprojekt import-file-directly verwendet, das 713 MB groß ist. Das Ergebnis war die Stoppzeit minus der Startzeit. Informationen zu diesen Beispieldateien finden Sie unter https://helpx.adobe.com/photoshop/how-to/ps-basics-fundamentals.html, https://helpx.adobe.com/photoshop/how-to/ps-basics-fundamentals.html, und https://helpx.adobe.com/premiere-pro/how-to/import-file-directly.html?playlist=/services/playlist.helpx/products:SG_PREMIEREPRO_1_1/learn-path:key-technologyques/set-header:import-media/playlist:topic/en_us.json&ref=helpx.adobe.com. Für Microsoft Word wurde die Datei „Welcome to Word.docx“ verwendet, die 700 kB groß ist. Für Microsoft Excel wurde die Datei „Financial Samples.xlsx“ verwendet, die 406 kB groß ist. Für Microsoft PowerPoint wurde die Datei „Heavy Equipment Sales.pptx“ verwendet, die 21,6 MB groß ist. Das Ergebnis war die Stoppzeit minus der Startzeit. Die Leistung variiert je nach Verwendung, Konfiguration und anderen Faktoren. Weiteres erfahren Sie unter www.Intel.com/PerformanceIndex. Die Leistungsresultate basieren auf Tests zu dem unter „Konfigurationen“ jeweils angegebenen Datum und berücksichtigen möglicherweise nicht alle öffentlich verfügbaren Updates. Zu Einzelheiten der Konfiguration siehe Backup.  Kein Produkt und keine Komponente bietet absolute Sicherheit. Ihre Kosten und Ergebnisse können abweichen. Für die Funktion bestimmter Technik von Intel kann entsprechend konfigurierte Hardware, Software oder die Aktivierung von Diensten erforderlich sein. © Intel Corporation. Intel, das Intel Logo und andere Markenzeichen von Intel sind Warenzeichen der Intel Corporation oder ihrer Tochtergesellschaften. Andere Marken oder Namen können Eigentum anderer Inhaber sein